​Kapi​talistische Sklaverei

​Wie​ unser Wirtschaftssystem unser Arbeitgeber wurde

​Eine fehlerhafte Wirtschaft

Unsere Wirtschaft ist auf stetiges Wachstum ausgerichtet, andernfalls kollabiert sie wie eine Seifenblase.

„Kein Baum wächst ewig.“

Die Menschen, die dieses System implementiert haben, es an Hochschulen in Betriebswirtschaftskursen wie eine gottgegebene Weisheit lehren und die Profitmaximierung als gelobtes Ziel ausgeben, haben unsere Welt und die Natur nicht verstanden. Denn kein Baum wächst ewig und der Wolf stirbt, wenn er das letzte Kitz gefressen hat. Ein beständiges Ökosystem ist ausbalanciert und nicht ausbeuterisch. Die Menschen wiederum, die diesem System folgen, haben nicht verstanden, dass es menschengemacht ist und der Mensch es jeder Zeit ändern könnte.

Doch was bedeutet wirtschaftliches Wachstum?

Ein Produkt verschafft sich seine Nachfrage

​Wachstum bedeutet, dass wir mehr produzieren, um mehr zu konsumieren, um mehr zu produzieren, um mehr zu konsumieren, um mehr zu produzieren. Es ist ​eine sinnlose und gefährliche Spirale.

Einer der Hauptgründe fürs benötigte Wachstum sind Kredite.

Wachstum bedeutet nicht Werte oder Qualität zu schaffen. Statt einer sinnlosen Zahl, die das wirtschaftliche Wachstum ausdrückt, sollten wir das Arbeitsklima, unsere Infrastruktur, das Bildungsniveau, die Nahrungssituation, die soziale Gerechtigkeit und die Zufriedenheit der Gesellschaft als Gradmesser für unsere Wirtschaft nehmen.

"Die Existenz von Gott kann weder bestritten noch bestätigt werden, die menschengemachten Probleme, sind offensichtlich."

Wir vergessen uns zu fragen, wo die Ressourcen herkommen, die wir für unseren Konsumwahn brauchen. Wir müssen nur unsere Kleiderschränke oder Kühlschränke öffnen, um unseren Überfluss zu sehen. Unser zweites und drittes Auto aus der Garage fahren. Über Kinderspielzeug stolpern und uns an Würstchen verschlucken. Denn das alles nennt sich Wachstum, häufig finanziert auf Kreditbasis. Ebenfalls Wachstum sind die Müllberge aus Plastik und Elektroschrott, die wir so schnell wie möglich vergraben oder nach Asien und Afrika exportieren wollen, um sie uns aus dem Gewissen zu schaffen.

​Wie kann die Wirtschaft wachsen, wenn der Markt gesättigt ist?

Ganz einfach, indem künstlich eine Nachfrage erschaffen wird:

  • Man produziert Schrott, der nur eine kurze Lebensdauer hat.
  • Oder man verkauft dasselbe Produkt in einer neuen Verpackung, indem durch Werbung und den gesellschaftlichen Druck ein falsches Verlangen erzeugt wird.
  • Oder man zerstört seine Welt in Kriegen, damit man sie wieder aufbauen kann.
  • Oder man verpestet die Natur, damit man sie reinigen kann.
  • Oder man macht die Menschen mit schlechter Ernährung krank, damit man sie heilen kann, und gibt ihnen Pille A und anschließend Pille B gegen die Nebenwirkungen von Pille A.

​Wir Menschen spielen gläubig mit, doch halten Gläubige für Schwachsinnige, weil sie an einen Gott glauben. Die Existenz von Gott kann weder bestritten noch bestätigt werden, die menschengemachten Probleme, sind allerdings sehr offensichtlich, und sehr offensichtlich durch unsere Entscheidungen geprägt. Gläubige beten, wir haben uns bereits ergeben.

​Artikel: Die Prostituierten des ​Konsumwahns

​Künstliche Wege, eine Nachfrage nach einem Produkt zu erschaffen, sind schädlich und sinnlos, da es bei dieser Art der Wirtschaft nur um monetäre Gewinne geht, nicht ums große Ganze und das Wohl der Menschheit.

„Geld ist eine Illusion. Es ist wie die Zahnfee, die nur existiert, wenn wir an sie glauben.“

​Es gibt nur wenige Dinge, die für uns tatsächlich notwendig sind. Wir brauchen Nahrung und Unterkunft. Wir als bequemer Neumensch benötigen ebenso Energie, um nicht zu frieren oder zu Fuß laufen zu müssen, und für die Landwirtschaft und Industrie. Wir brauchen eine gewisse Zahl Ärzte, doch bei weiten nicht so viele wie heute, wenn wir nur etwas mehr auf uns achten würden. Man könnte ohne Probleme ein System einrichten, dass ​dem Menschen mehr Zeit gibt zu leben, statt ​ihn in stumpfer Arbeit zu ​ertränken, ohne ​ihm die Vorzüge des Wohlstands zu nehmen.

Selbst Kleinunternehmer und Haushalte verlieren sich schneller im System als sie glauben, spätestens wenn sie ihren ersten Kredit aufgenommen haben. Der Verlust ihres Jobs käme dem Verlust ihrer Existenz gleich, man könnte ihnen alles nehmen. Diese Menschen werden wie Soldaten für das System kämpfen, weil ihnen die Perspektive genommen wurde.

"Die Bank gewinnt immer."

Die Menschen arbeiten nicht mehr, um zu überleben, sondern um das kapitalistische System, in dem sie leben, aufrechtzuerhalten.

​Gefangen im Kreditsumpf

Leiht sich ein Unternehmen auf Basis seiner letzten Quartalszahlen Geld bei einer Bank, muss er dafür sorgen, diese Zahlen zu bestätigen. Er spielt das Spiel der künstlichen Nachfrage mit, da er sich nicht erlauben kann, dass ​die Absätze einbrechen​, andernfalls könnte er alles an die Bank verlieren. Es ist ein Fehler des Systems und eine verbrecherische Ausbeutung durch Banken und die Menschen, die hinter diesen Banken stehen. Leider ist es wie im Casino, die Bank gewinnt immer.

Für die Profiteure des Systems sind seine Fehler ein Gewinn.

​Wir müssen es ändern und unsere Politiker zu einem revolutionierten Wirtschafts- und Bankensystem zwingen. Tun sie es nicht, legen sie ihre Maske ab und zeigen sich als die Marionetten der Lobbyisten.

​Lieferengpässe oder die einbrechende Nachfrage können ganze Industrien lahmlegen oder zerstören, besonders wenn der wirtschaftliche Aufschwung zuvor durch Kredite ermöglicht wurde. Lässt die Wirtschaft nach, kann sie durch eine Kettenreaktion in sich zusammenfallen.

  • ​Analogie
  • ​Lieferengpässe
  • ​Einbrechende Nachfrage

Beispiel 2: Einbrechende Nachfrage

​Die Nachfrage bricht ein, da herausgekommen ​ist, dass Zucker und die künstlichen Süßmacher schlecht für uns ​sind. Menschen ​fangen an auf überzuckerte Produkte zu verzichten. ​Denn der vernunftbegabte Mensch würde mit Sicherheit nicht mehr die ganzen leckeren Süßigkeiten und Getränke konsumieren. ​Einige Unternehmen sind in ihrer Produktion flexibel ​und streichen Zucker aus ihrer Rezeptur ​oder ​verwenden eine gesunde Zuckeralternative. Da die meisten Produkte aber nur noch natürlich schmecken ​und die Geschmacksknospen der Konsumenten zerstört wurden, ​bricht der Absatz der meisten Unternehmen ​ein, bis selbst Charlie seine Fabrik schließen ​muss. Keiner ​kauft mehr Oreos und Cola.

​Durch die Größe der Zucker Mafia wird eine ganze Reihe Unternehmen und Industrien mit nach unten gezogen. Die „gefährliche“ Spirale ​wurde in Gang ​gesetzt, denn heutzutage ist in fast jedem Industrieprodukt Zucker.

Aus diesem Grund gibt es den einfachen Satz: Too big to fall. Der Staat würde einschreiten, Gelder für eine Neustrukturierung verteilen oder ​die Kampagne ins Leben rufen: Warum Zucker gesund für euch ist.

Too big to fall

Unternehmen, die eine bestimmte Größe erreicht haben, werden bei drohendem Bankrott vom Staat finanziell unterstützt, um die Wirtschaft zu schützen. Das gibt diesen Unternehmen Narrenfreiheit, gar einen Freifahrtschein, das Geld munter an ihre kurzsichtigen Manager und Anteilseigner zu verteilen. Andernfalls ist es nicht zu erklären, dass Manager Millionen ​erhalten und selbst Boni, wenn sie das Unternehmen ausbluten lassen, damit es an der Börse für einen Moment ein hoch erlebt.

Ka-Ching

Geld ist eine Illusion. Es ist wie die Zahnfee, die nur existiert, wenn wir an sie glauben. Man würde jemanden für verrückt erklären, wenn er sein ganzes Leben lang mit der Suche nach einer Fantasie verbringe.

Wie können wir es erklären, dass Geld der gesamte Lebensinhalt eines Menschen geworden ist, alles wofür er täglich lebt. Wir halten es für normal und richtig, bloß weil man es uns gelehrt hat. Wir müssen alles vergessen, was wir zu wissen glauben.

Eine virtuelle Zahl gibt den Menschen Bedeutung, weil sie ihre Bedeutung im Leben verloren oder erst gar nicht gefunden haben.

Jim Carrey hat frei übersetzt gesagt, dass jeder reich und berühmt sein sollte, um zu sehen, dass das Glück nicht dort zu finden ist.

“I think everybody should get rich and famous and do everything they ever dreamed of so they can see that it's not the answer.” - Jim Carrey

Man mag sagen, dass es für ihn ein leichtes ist, so zu denken, für jemanden, der sich alles leisten kann und nicht mit drei Minijobs und dem ​Stress über die Runden ​kommen zu können ​leben muss. Doch wer könnte es behaupten, wenn nicht jemand, der es täglich erlebt?

Wir werden unsere Antwort finden, wenn wir nichts mehr haben, hinter dem wir sie verstecken können.

​Die Abhängigkeit von Geld

Geld erzeugt Abhängigkeit und ist der Sklaventreiber unserer modernen Zivilisation, dem wir kaum entkommen können. Es ist das Mittel, um die Menschheit zu kontrollieren. Spätestens mit dem ersten Kind​ müssen wir uns dem System ergeben, da wir ​kaum noch in den Wald ​ziehen könnten, um der Zivilisation zu entkommen, oder von der Hand ​in den Mund leben wollten.

Jeder Bürger ist verpflichtet Steuern zu zahlen, doch Großkonzerne haben Schlupflöcher.

Man muss Steuern für sein Haus zahlen, selbst für einen unbewirtschafteten Wald, den man der Natur überlässt. Man ist verpflichtet eine Krankenversicherung zu haben, selbst ohne Einkommen. Die Alternative in Deutschland wäre sich arbeitssuchend zu melden. Doch was ist, wenn man kein Geld vom Staat erhalten möchte, sondern einfach nur mit Erspartem seine Zeit versucht zu genießen? Muss man sich erst durch den Dschungel aus Papieren kämpfen, um nicht geschöpft zu werden, sondern um das Sozialsystem zu schöpfen?

Forderung:

  1. Kein Einkommen, kein Vermögen, keine Versicherungskosten!
  2. Die Möglichkeit eine reine Unfallversicherung zu haben, damit man nicht für eine uneinsichtige, sich vergiftende Gesellschaft zahlen muss.
  3. Die Unternehmen sollten für die Kosten aufkommen, die sie verursachen. Nicht der Staat oder Steuerzahler.

​Das Geschäft der Banken

​Tauschmittel

Geld sollte als ein Tauschmittel dienen, für die in einem Wirtschaftsraum erzeugten Güter und Leistungen. Doch heutzutage gibt es zu viel Geld, hinter dem kein Wert mehr steht. Das meiste Geld auf der Welt ist eine Zahl am Computer.

Die halbe Welt ist verschuldet​

​Wie sind die Kredite gedeckt, wenn die halbe Welt verschuldet ist? Wofür arbeitet man? Das Auto ist ​produziert, die Nahrung schon auf dem Tisch. Was ist Geld? Wie kann es ​möglich sein, Geld zu verdienen, ​​indem man Geld auf dem Konto hat, durch Zins und Zinseszins? Wo kommt das Geld her? Millionen, Milliarden, Billionen? Welchen Sinn hat es? Ist Geld somit wirklich nichts anderes geworden als versteckte Sklaverei?​

Zweifelsfrei geht es uns heutzutage besser als Sklaven aus dem alten Rom, selbst als Sklaven in der heutigen Zeit, doch kann man es Freiheit nennen?

​Multiple Geldschöpfung

Staaten zahlen Geld an Banken, um sie vor dem Untergang beim Platzen von Schuldenblasen oder bei Misswirtschaft zu retten, und leihen sich auf der anderen Seite Geld von Banken​, um Kredite zu gewähren.

Beim Zusammenbruch des Bankensystems würden ​die ​Staaten theoretisch pleite sein. Doch was bedeutet es? Die Staaten sind pleite. Was, wenn alle Staaten pleite wären?

Das meiste Geld auf der Welt ​ist ​nur in Büchern und ​auf Konten existent. Es ist eine virtuelle Zahl, die von jeder Bank mit der Vergabe von Krediten erzeugt werden kann. Dazu ​müssen ​diese Banken lediglich ​eine Mindestreserve bei ​einer Zentralbank hinterlegen, die ​nur ein Prozent vom Kredit betragen kann. Wäre eine 100%ige Mindestreserve vorausgesetzt, d.h. sie müssten für jeden Euro den sie verleihen einen Euro bei der Zentralbank hinterlegen, ​könnten die Banken nicht mehr und mehr Geld erschaffen, was eine Vermeidung von Kreditblasen ​und Inflationen ​wäre. Es würde allerdings das Ende des heutigen Banksystems bedeuten.

Das Bargeld kommt von Zentralbanken (bspw. EZB und FED), die von Staaten bemächtigt sind, Geld drucken zu dürfen, damit sie es hinterher den Staaten leihen können, die wiederum Kredite an die Banken zahlen müssen, um am Ende immer wieder Banken retten zu dürfen, die Misswirtschaft betrieben und sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert haben.

Banken können Geld erschaffen, ohne es drucken zu müssen.

Die Zentralbanken haben genug Macht um eine stabile Währung zu kreieren. Sie müsste es nur wollen.

​Je mehr Geld erschaffen wird, desto weniger ist es am Ende wert. Jeden Tag ​sinkt der Geldwert und die Lohnanpassungen sind meistens geringer als der Verlust. Jeden Tag beraubt man ​die Menschen ​durch ein sich erhöhendes Preisniveau. ​Wir können nichts dagegen unternehmen, außer uns für ein neues System einzusetzen und keine Kredite für Dinge, die wir nicht brauchen, aufzunehmen.​​​

Inflation:
Wenn das Geld seinen „Wert“ verliert.

Selbst wenn die Staaten pleite wären, könnten die Menschen weiterhin landwirtschaftliche Produkte anbauen und ihrer Arbeit nachgehen, das Geld, was sie erhielten, wäre allerdings wertlos, weil man vom Glauben abgefallen ​wäre.

Kreditblasen

Was bedeutet es, wenn ich ein Haus auf Kreditbasis gekauft habe, und ich die Bank nicht mehr bezahlen kann? Was bedeutet es, wenn ich nicht der einzige bin, der wahnsinnige Kredite erhalten hat, die über dem Hauswert lagen, die er nicht mehr zurückzahlen kann? Die Häuser gehen an die Bank zurück oder werden für einen Spottpreis verkauft, die Immobilienpreise sinken. Andere Kredite auf Häuser sind nicht mehr gedeckt. Es werden mehr und mehr Häuser verkauft, die Preise sinken weiter. Die billigen Häuser werden an die Finanzelite weitergereicht, dessen Vermögen wächst, während die Masse mittellos dasteht. Sie vermieten die Häuser hinterher an Menschen, die ihr eigenes Haus verloren haben.

Am Ende bleibt eine Gesellschaft zurück, die Schulden bei Banken hat und mit leeren Händen ihr Leben lang für virtuelle Kredite und Mieten arbeitet.

Die Menschen arbeiten für Banken und für Menschen, die nicht mehr arbeiten müssen, weil sie andere arbeiten lassen.

​Die Menschen und Banken haben nichts aus der Immobilienkrise gelernt. Es werden weiterhin ​riskante Kredite verteilt. Das Haus von gestern ist das Auto von heute. Wenn dieselben Fehler immer und immer wiederholt werden, ist es entweder Dummheit oder Skrupellosigkeit, da jemand an Blasen verdient.

Ein anderes Problem ist die Kreditblase, die China aufbaut, doch das ist ein anderes Thema.

Die Ausbeutung beginnt mit uns

Die Industrie macht es uns schwer, nachhaltig zu leben. Es werden Produkte hergestellt, ohne die Möglichkeit sie zu reparieren oder mit Ersatzteilen, die teurer als die Neuware ist. Doch meistens ist es unsere Entscheidung, uns fürs billigste Produkt zu entscheiden und uns nicht für Nachhaltigkeit zu interessieren.

Wir sind eine Wegwerfgesellschaft. Es reicht von Nahrung über den Rasierer, die Espressokapseln, den Kaffeebecher bis zum Tampon. Selbst funktionsfähige Geräte werden von uns aussortiert, weil der Markt ein neues Produkt anbietet und wir zu viel Geld haben. Wir glauben, dass es normal ist, weil alle es tun.

Wir sind Sklaven und Sklaventreiber.

Die Gesellschaft hat uns gelehrt, dass wir ein neues T-Shirt brauchen, wenn unseres ein Loch oder einen Fleck hat, und das Frauen ein Kleid auf dem roten Teppich nur einmal tragen dürfen. Wir leben nach Regeln, die keiner von uns aufgestellt hat​, als ob uns andernfalls ein Unheil widerfahren würde.​ Wir müssen uns dem gesellschaftlichen Druck widersetzen und nach unserem eigenen Herzen und Verstand leben.

Warum bedeutet es uns so viel, was andere von uns denken?

Wir übersehen bei all unseren Problemen die Probleme, die wir zu verantworten haben. Wir sind gleichzeitig die Sklaventreiber und Sklaven des Systems. Für uns produziert der Markt, wir geben ihm die Macht.

Arbeitsbedingungen und Löhne werden gedrückt, ​damit Unternehmen mehr Geld ​verdienen. ​Doch ​uns zwingt ​keiner, diese Produkte zu kaufen. Die Menschen und die Natur ​werden ausgebeutet, um höhere Profite zu haben und dem Konsumenten die billigsten Produkte anzubieten. Wofür das Ganze, wenn am Ende eine kaputte Gesellschaft ohne Luft und Wasser zurückbleibt? ​Weltweit am stärksten von der Ungerechtigkeit betroffen sind auch hier Frauen und Mädchen. Der Feminismus sollte dieses Thema aufgreifen und die Frauen dazu aufrufen, weniger und nachhaltiger zu konsumieren. Das würde mehr bewegen als wilde Rufe.

Empfehlenswert ist der Oxfam Bericht von 2017: An Economy for the 99 %

Lösung

In einer perfekten Welt würde jeder geben, was er kann, und in Abstimmung mit der Gesellschaft nehmen, was er tatsächlich braucht. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Zweifler, die sagen, dass ein solches System nicht funktionieren würde, haben recht, da wir noch in keiner perfekten Gesellschaft leben, doch ich frage, funktioniert unser heutiges System? Es gibt genügend Raum zwischen unserem Raubtier Kapitalismus und meiner Idealvorstellung. Es gibt bereits genügend intelligente Ideen, die nur wegen des Gegenwinds aus Politik und Industrie nicht durchgeführt werden.

Richtige Ansätze:

  • Bedingungsloses Grundeinkommen
  • Weniger Stunden Arbeit
  • Weniger Konsum
  • Weniger sinnlose Arbeit

​Artikel: Eine ökonomische Revolution

​Der Nutzen für unsere Welt

Wir haben alle zwei Handys, einen Fernseher, zwei Autos. Wir leben in unermesslichem Wohlstand. Doch das ist nichts, was ich euch nehmen möchte. Wir hätten denselben Wohlstand, wenn wir nicht jedes Jahr ein neues Handy kaufen und unsere Kleidung bis zum Verfall tragen würden. Denn die Schattenseite von unserer Untätigkeit ist viel alarmierender:

Meere voller Plastiktüten und Mikroplastik, sauerstoffarme Ozeane, ​gerodete Wälder, verschmutze Flüsse und Seen, unfruchtbare Felder, Kriege, ausgehungerte Männer, Frauen und Kinder, Hass auf die westliche Welt. Wir treiben auf unsere eigene Auslöschung zu, zumindest auf eine dystopisch erscheinende Zukunft.

Wäre es nicht sinnvoller, wenn wir umsichtig und nachhaltig leben, unsere Lebensmittel wertschätzen, bewusst einkaufen​? Wäre es nicht sinnvoller, wenn die Geräte für die längstmögliche Nutzungsdauer produziert werden, statt nach Monaten oder wenigen Jahren zu versagen?

Essen landet eher im Mülleimer als in einem leeren Magen ohne Geld.

Wir leben in einem Wirtschaftssystem, das für die Reichsten unserer Gesellschaft erschaffen wurde. Diese Menschen werden nichts daran ändern, wir müssen es tun. Auch unsere Politiker werden nichts ändern, sie hatten lange genug Zeit, ihre Untätigkeit zu beweisen. Sie machen Gesetze für ein Prozent unserer Gesellschaft und wir nehmen es hin. Doch wir müssen etwas ändern, wenn nicht für uns, dann für die Menschen ohne Stimme, die für unseren Wohlstand auf Feldern und in Fabriken arbeiten müssen, die für unsere Ignoranz in Kriegen leiden, die auf unseren Straßen in Armut leben. Andernfalls wird es auch für uns oder unsere Kinder eines Tages zu den blutigsten Kriegen in Europa und Amerika führen.

Es liegt an uns, ob wir uns dem System ergeben oder ob wir handeln. Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder auf die Straße gehen.

Frage: Warum ​halten wir uns für machtlos, statt der Finanzelite und den Großkonzernen ​ihre Macht zu nehmen?

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